HSDPA Verfügbarkeit
In ihren Lizenzauflagen mussten die großen Mobilfunkprovider bis Ende 2005 UMTS für 50 Prozent der Bevölkerung zur Verfügung stellen. Der Ausbau begann also logischerweise in den großen Städten mit über 100.000 Einwohnern. Erst danach kamen kleinere Städte und ländliche Regionen an die Reihe. Da die Netze stetig ausgebaut wurden, ist die HSDPA Verfügbarkeit schon in vielen Regionen mit 7,2 MBit/s gegeben.
Wo die HSDPA Verfügbarkeit gegeben ist, kann man online herausfinden. Dafür muss man nur die gewünschte Stadt angeben und sieht sofort, ob die HSDPA Technologie zur Verfügung steht. Auch ländliche Regionen sind heute schon gut mit UMTS versorgt. Aber die genannten Geschwindigkeiten von 7,2 MBit/s werden nur selten erreicht.
Das Netz ist in Zellen aufgeteilt. Wenn sich viele Nutzer in einer Zelle tummeln, wird die mögliche Geschwindigkeit aufgeteilt. In der Regel sind die Geschwindigkeiten aber mit DSL vergleichbar. Derzeit liegen Vodafone und T-Mobile mit ihrer HSDPA Verfügbarkeit vorn. In Regionen wo die Verfügbarkeit nicht gegeben ist, schaltet das Handy oder das Modem automatisch auf UMTS-Betrieb um. Das kann passieren, wenn man beispielsweise mit dem Zug unterwegs ist. Kommt man wieder in eine Region mit HSDPA Abdeckung schaltet das Modem wieder von selbst um.