HSDPA

HSDPA (High Speed Download Packet Access) wird auch unter den Bezeichnungen 3.5G, 3G+ oder UMTS-Broadband vermarktet. Es handelt sich dabei um ein Übertragungsverfahren für Mobilfunkgeräte, die den Mobilfunkstandard UMTS nutzen. Das Verfahren ermöglicht drahtlose Datenübertragung mit DSL-Geschwindigkeit.

Die Höhe der Geschwindigkeit ist jedoch abhängig von der Qualität der Funkverbindung und kann zwischen 3,6 und 13,98 MBit/s liegen. Das macht den Download von großen Datenmengen, wie Filmen oder Spielen auch ohne Kabel- oder WLAN-Verbindung möglich. Alle größeren Netzbetreiber stellen HSDPA in Deutschland zur Verfügung.

HSDPA ist sozusagen die Erweiterung von UMTS, wodurch die Netze besser genutzt und größere Datenpakete übertragen werden können. Standard-UMTS ermöglicht eine Datenübertragung von 384kBit/s. Seit Ende 2007 wird HSDPA mit Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 MBit/s angeboten. Jedoch wird diese Übertragungsgeschwindigkeit nicht überall erreicht. Mittelfristig sind auch Geschwindigkeiten zwischen 14,4 und 28,8 MBit/s geplant. In der Theorie sind auch Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s möglich, womit die HSDPA Mobilfunktechnik sogar dem VDSL Konkurrenz machen könnte.

Bei HSDPA wird nur der Downstream gesteigert. Der Upstream bleibt indes bei maximal 384 kBit/s. Das Pendant zum HSDPA ist das HSUPA, mit welchen Upload-Geschwindigkeiten von bis zu 1,45 MBit/s erreicht werden können.